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Die Beziehung zum Publikum herstellen

Für Barpianisten gibt es ja den Trick, dass man sich eine Person aussucht, die gerade zuhört und dann spielt man nur für diese Person. Dadurch genügt eine einzige aufmerksame Person, um eine Beziehung zum Publikum herzustellen.
Überrascht hat mich, dass diesen Trick auch berühmte Pianisten anwenden, wie zum Beispiel Arthur Rubinstein, die auch das Problem kennen, vor einem unaufmerksamen Publikum zu spielen. Bei Barmusik gibt es ja immer diese Gratwanderung zwischen einer Musikuntermalung, bei der sich die Leute gut miteinander unterhalten können und einem Musikstil, der auch für den aufmerksamen Zuhörer etwas zu bieten hat. Dagegen sollte man meinen, dass das bei richtiger Konzertmusik mit stillem Publikum anders sein sollte. Dem ist offenbar nicht so.

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