Das mit dem Klavierüben ist so eine Sache. Ganze Heerscharen von Musikpädagogen haben sich schon mit diesem Thema beschäftigt und jeder Musiklehrer kann ein Lied davon singen, wie wichtig das regelmäßige Üben ist und wie schwer es über einen langen Zeitraum gelingt.
Wie kann man Schüler so zum Üben motivieren, dass sie nicht “Muttiviert” werden müssen?
Die ersten Wochen sind nie ein Problem und auch nicht wenn es ein neues Instrument gibt. Schwieriger wird es, wenn die Anfangseuphorie vorüber ist und es nur in kleinen Schritten vorwärts geht.
Der 5-Minuten Trick geht folgendermaßen:
Man setzt sich an das Instrument mit dem Ziel fünf Minuten zu üben und versucht, in diesen fünf Minuten sich richtig in eine Übung zu vertiefen.
Sollte es gelingen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass aus den anfänglichen fünf Minuten viel mehr Minuten werden.
Sollte es bei den fünf Minuten bleiben, sollte man denselben Trick am gleichen Tag zu einem späteren Zeitpunkt versuchen.
Es sind ja nur fünf Minuten, die hat man doch schnell einmal zur Verfügung im Laufe eines Tages
Durch diese kleine Selbstüberlistung nimmt man sich den Druck. Man befreit sich vom Ziel, eine lange Übungseinheit absolvieren zu wollen und lenkt den Fokus auf ehrliches Interesse.


2 Trackbacks/Pingbacks
Wieder anfangen – aber wie?…
Hallo Orgelmama,
vielleicht hilft Dir der eine oder andere Beitrag in meinem Blog.
Ich m……
Der 5-Minutentrick…
Wer sich selbst nicht zum Klavierspielen motivieren kann, der sollte mal einen Trick versuchen, den ich im Blog von Dietmar Galb gefunden habe. Es gibt manchmal Phasen, da hat man gar nicht das Bedürfnis Klavier zu spielen, obwohl man es vom Lehrer auf…
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