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Musiktheorie für Anfänger – die 12 Tonarten

Hier möchte ich einen spielerischen Weg aufzeigen, wie ein Klavier- oder Keyboard-Anfänger durch ausprobieren und neugieriges Experimentieren Funktion und Gestalt der zwölf Dur-Tonarten kennen lernen kann.

Die trockene Theorie in Form des Quintenzirkels sollte erst später dazu kommen. Zu Beginn sollte Musiktheorie immer in Verbindung mit musikalischen Inhalten gelehrt und gelernt werden. Der Lerneffekt ist um so größer, je mehr Neugierde und Spaß an der Übung beteiligt sind.

Die Übung funktioniert so:

  1. Man spielt vom Ton C beginnend “Alle meine Entlein” oder “Ist ein Mann in Brunnen gfallen” oder ein ähnliches Lied, das die ersten fünf oder sechs Töne der Durtonleiter in sequentieller Folge – also ohne Sprünge benötigt.
  2. Jetzt beginnt man mit dem D. Aber man spielt nicht sofort das Lied sondern nur den Anfangston und singt den Rest des Liedes vom Ton D aus beginnend.
  3. Sobald man das Lied mit den genauen Tonhöhen singen kann, beginnt man nach und nach sich die Töne auf der Tastatur zu suchen, in dem man gleichzeitig singt und die richtigen Töne dazu sucht.
  4. Wenn man Schwierigkeiten hat, sollte man immer wieder vom Ausgangston aus beginnen, so arbeitet man sich Ton für Ton durch das Lied
  5. Man wiederholt die Übung auf allen zwölf Tönen
  6. Man versucht sich die Lage der schwarzen Tasten einzuprägen und zu merken

Jetzt sollte klar sein, warum man verschiedene Tonarten benötigt, dass dabei die schwarzen Tasten eine Rolle spielen und wo bei den einzelnen Tonarten die schwarzen Tasten liegen.

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2 Comments

  1. nora grape wrote:

    toller bericht!!sag mal kennst du mit geschichtlichen aspekten zur stümmung aus??liebe grüße die nora..ach und wo unterrichtest du?? ;D

    Montag, Juni 7, 2010 at 15:25 | Permalink
  2. admin wrote:

    Liebe Nora,

    mit den unterschiedlichen Klavierstimmungen und deren Entwicklung im Laufe der Geschichte kenne ich mich nicht aus.

    Vielleicht kann Dir jemand, der Deinen Kommentar liest einen Tipp geben.

    Zur Zeit unterrichte ich nicht sondern lebe als freischaffender Musiker. Unterrichtest Du irgendwo?

    Dienstag, Juni 8, 2010 at 12:00 | Permalink

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