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Good News

Hier ist das Video von meiner kleinen Komposition “Good News”.

Der Beginn des Liedes klingt ja eher nicht nach “Good News” dafür aber das Ende. Im richtigen Leben ist es ja auch des öfteren so, dass sich eine vermeintlich schlechte Nachricht hinterher als eine gute Nachricht erweist.

Die Kameraperspektive ist eher ungewöhnlich. Für die Pianisten unter den Zuhörern ist es wahrscheinlich etwas verwirrend, wenn man die Tastatur von oben und somit seitenverkehrt sieht.

Vorbereitung für die Aufnahme von “Good News”

Ich habe mich dazu entschlossen, eine weitere von meinen neueren Kompositionen mit dem Titel “Good News” einzuspielen und mit Videokamera aufzunehmen.

Bei diesem Stück stehen die Harmonien im Vordergrund. Ein Umstand, der ein gut gestimmtes Klavier erfordert. Die Stimmung meines Bösendorfer Flügels hatte unter der schwülen Luft der letzten Wochen sehr gelitten, sie hat sich jedoch vor ein paar Tagen sofort erholt, als die Luft wieder trockener wurde. Da für kommende Woche Temperaturen über dreißig Grad prognostiziert werden, muss ich das Stück noch schnell aufnehmen, bevor der Flügel wieder verstimmt ist.

Boesendorfer_225

Die Vorbereitung der Aufnahme konzentriert sich im Wesentlichen auf das auswendig-Lernen des Stücks und auf die Arbeit am Improvisationsteil in der Mitte.

Die Schwierigkeiten liegen vor allem im 25-taktigen Improvisations-Chorus, der zwischen Siebenviertel- und Fünfvierteltakten abwechselt und anspruchsvolle Harmonien beinhaltet.

Fli Fla Flock

Wie angekündigt – hier ist meine neue Komposition mit dem Titel “Fli Fla Flock”

Es ist mein erstes Klavierstück auf Video. Ich habe es heute Vormittag aufgenommen und der dritte Take war akzeptabel.

Die Vorbereitung zu dem kleinen Video hat Stunden in Anspruch genommen. Von der Komposition, bis zum Einstudieren und Üben, bis zum Finden der richtigen Kameraeinstellungen für den Ton.

Für mich selber ist es immer wieder interessant in welchem Missverhältnis die vielen Stunden Vorbereitung zur eigentlichen Aufnahme steht. Die drei Takes waren in einer Viertelstunde eingespielt.

Fli Fla Flock (c) 2009 by Dietmar Gabl

Vorbereitung für erste Klaviermusik-Videoaufnahme

Morgen werde ich zum ersten Mal ein Stück von mir spielen und mich dabei mit der Videokamera filmen.

Als Vorbereitung dazu bin ich heute mit dem Testen von verschiedenen technischen Einstellungen meiner Kamera beschäftigt.
6926-PanasonicSD9big

Als Auflösung werde ich die kleinstmögliche verwenden und hoffe, dass ich es nicht irgendwann bereuen werde. Denn mit dem AVCHD Format gibt es einige Schwierigkeiten. Stefan hat auf seinem Blog ausführlich über diese Dinge berichtet: Plannine.de

Im Wesentlichen geht es um folgende Parameter

  1. Bildausschnitt – Man soll was vom Klavier sehen, man soll die Tastatur sehen und man soll den Pianisten sehen – alles in allem ein Ding der Unmöglichkeit. Es gilt, einen guten Kompromiss zu finden.
  2. Raumakkustik – Der Raum ist eigentlich zu klein, aber Konzertsaal habe ich keinen in meiner Wohnung. Durch gezielte Schalldämmung versuche ich die Raumakkustik zu verbessern.
  3. Mikrophoneinstellung – Bei meiner Kamera kann man wählen zwischen Dolby 5-Kanal Ton oder Center-Mikrophon. Letzteres nimmt hauptsächlich den Schall auf, der vor der Kamera ist.
  4. Aufnahmepegel – Ohne Dämmung ist das Klavier so laut, dass selbst bei -30dB bei Pegelspitzen noch Verzerrungen auftreten.

Ich bin gespannt auf das Ergebnis. Der Sound ist natürlich ein Kompromiss, die semiprofessionellen Aufnahmen, die ich in diesem Blog präsentiere, haben aber ohnehin nur den Charakter einer Vorproduktion für eine Solopiano-CD.

Blossom Part I

Blüte

Blüte

Die Komposition Blossom besteht aus zwei Teilen.

Das Blütenmeer im Frühling, das sich leider nur 1-2 Wochen im Jahr vor dem Fenster meines Musikzimmers ausbreitet, hat mich zu den beiden Stücken Blossom Part I und Blossom Part II inspiriert.

Hier der erste Teil:

Brotjob oder Kompromiss

In diesem Beitrag geht es um den schnöden Mammon.

Bei Menschen mit künstlerischen Berufen gibt es das Problem, dass das, was den Künstler wirklich interressiert, nur wenige Leute interessiert und somit wenig Geld einbringt.

Es gibt zwei Wege, den Lebensunterhalt zu bestreiten.

  1. Die zweigleisige Methode. Man macht künstlerisch nur das, was einem wirklich interessiert, unabhängig davon, wie viel Geld es einbringt und das Geld verdient man mit einem Brotjob, der mit der künstlerischen Tätigkeit in keinem, oder nur in einem sehr losen Zusammenhang steht.
  2. Die eingleisige Methode. Man sucht nach Durchschnittsmengen zwischen dem, was man gerne macht und dem, was sich verkaufen läßt und trachtet danach, immer mehr von dem machen zu können, was man wirklich möchte.

Ein klassischer Brotjob bei Künstlern ist Kellner. Klassischer Brotjob bei Musikern ist Musiklehrer.

Bei der zweiten, der eingleisigen Methode, gibt es je nach künstlerischer Tätigkeit verschiedene Möglichkeiten. Bildende Künstler und Literaten finden in der Werbeindustrie Beschäftigung, Tänzer in der Showbranche, klassische Musiker landen im Kurorchester und Jazzmusiker in der Unterhaltungsmusik. Schauspieler findet man im Kabarrett, sie mutieren zu Moderatoren, Nikoläuse und Kinderclowns.

Vorteil bei der zweigleisigen Methode ist, dass man sich künstlerisch auf das konzentrieren kann, was einem wirklich interessiert und dass man keinerlei Kompromisse eingehen muss. Der Nachteil ist oft eine prekäre finanzielle Situation und Zeitmangel für die Kunst.

Vorteil bei der eingleisigen Methode ist, dass man ausreichend Zeit und Gelegenheit für die künstlerische Tätigkeit findet und davon leben kann. Ein Nachteil ist, dass man einer permanenten Beeinflussung ausgeliefert ist und Gefahr läuft, aus den Augen zu verlieren, was man eigentlich ursprünglich machen wollte.

Biennale Venedig 2009 – Praktische Tipps 2

Parken:
Bei der Anreise mit dem Auto kann man einiges an Geld sparen, wenn man nicht die Parkplätze am Rande von Venedig benützt. Kurz bevor man zum Flughafen Marco Polo gelangt, findet man viele bewachte Parkplätze, bei denen man nur € 5,- pro Tag bezahlt. In die Stadt gelangt man dann entweder mit dem Schiff ab Flughafen (die Parkplätze bieten einen kostenlosen Shuttleservice zum Flughafen) oder mit dem Bus Nr. 5
Das Schiff bietet den Vorteil, dass man eine schöne Fahrt über die Lagune hat und direkt am Markusplatz landet, der Nachteil ist, dass das Ticket viel teurer ist als das Busticket. Mit dem Bus kostet die Fahrt nur € 1,60 und man landet am großen Busbahnhof der Piazzale Roma, in der Nähe des Bahnhofes. Von dort zum Biennale Gelände muss man erst ein Vaporetto nehmen, oder über eine Stunde zu Fuß gehen.

Öffentlicher Transport:
Die Vaporetti (Linienschiffe) verkehren regelmäßig innerhalb der Stadt, auf die benachbarten Inseln und den Lido. Die Tickets sind zwar teuer, werden aber nicht kontrolliert.

Hotel:
Das Hotel bucht man am besten auf der privaten Website des Hotels selbst. Dann fallen keine Provisionen für Vermittler an. Informationen, welche Hotels empfehlenswert sind, holt man sich am besten aus einem Reiseführer. Dann braucht man nur nach dem Hotelnamen zu “googeln” und schon ist man auf der privaten Website des Hotels.

Biennale Venedig 2009 – Praktische Tipps 1

biennaBei der 53. Biennale in Venedig 2009 kann man sich ein Tagesticket zum Preis von € 18,- sparen, wenn man zwei Tage Zeit hat und den Aufenthalt entsprechend organisiert.

Die Ausstellungslokalitäten sind Giardini, Arsenale und verschiedene Palazzi und andere Orte, die über die ganze Stadt verteilt sind.

1. Die Gardini haben Montags geschlossen
2. Das Arsenale hat Dienstags geschlossen
3. Die Ausstellunsorte in der Stadt kann man auch ohne Ticket besuchen

Daraus ergibt sich die Option, dass man an einem Tag zwischen Mittwoch und Sonntag die Gardini und das Arsenale besucht und am zweiten Tag die Palazzi in der Stadt.

Auf diese Weise braucht man nur ein Ticket.

Bildungshaus Jägermayrhof

Im Linzer Bildungshaus Jägermayrhof werden die sozialdemokratischen Ideale der sechziger- und siebziger Jahre immer noch gelebt. Es gibt ein Kulturangebot mit Ausstellungen, Konzerten und Lesungen.

Die ursprüngliche Idee war, der Arbeiterschaft nicht nur eine Interessensvertretung zu bieten, sondern eine Gemeinschaft, ein Freizeitangebot und die Möglichkeit, sich durch Bildung und Kultur weiter zu entwickeln. Es wurde ein breit ausgelegter Kunstbegriff in´s Parteiprogramm geschrieben (Jeder kann ein Künstler sein). Dem einfachen Arbeiter wurde, unterstützt von Egalitätstheorien, die Möglichkeit zu beruflichem und sozialem Aufstieg ermöglicht.

Heute ist es eine Tatsache, dass die Arbeiterschaft in Scharen nach rechts davon läuft und auf die dumpfesten Botschaften reflektiert, an Kultur und an Bildung schlicht nicht interessiert ist. Den deutschen Linksintellektuellen ist in den Siebziger Jahren der gewünschte Schulterschluss mit den Arbeitern auch schon nicht geglückt.

Die Gewerkschaften finden sich immer häufiger in der Rolle von nach rückwärts gewandten, rhetorisch wunderbar geschulten Reformverhinderern und Privilegienbewahrern. Funktionäre, die keine Visionen haben, sondern beinharte Machtpolitik für Ihre Klientel betreiben.
Ist da etwas schief gelaufen?

Kunstfilme im Fernsehen

Dank der vielen Fernsehsender im deutschsprachigen Fernsehen, findet immer wieder der eine oder andere Kunstfilm seinen Weg in das Fernsehprogramm.

Nur wie findet man die interessanten Filme bei so vielen Sendern?

An dieser Stelle möchte ich meinen Dank an den Film-Dienst kundtun, der einen täglichen Fernsehtipp für Cineasten bereit hält. Seit längerer Zeit rufe ich täglich diese Seite auf und finde auf diese Art und Weise die interessantesten Filme.