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Bildungshaus Jägermayrhof

Im Linzer Bildungshaus Jägermayrhof werden die sozialdemokratischen Ideale der sechziger- und siebziger Jahre immer noch gelebt. Es gibt ein Kulturangebot mit Ausstellungen, Konzerten und Lesungen.

Die ursprüngliche Idee war, der Arbeiterschaft nicht nur eine Interessensvertretung zu bieten, sondern eine Gemeinschaft, ein Freizeitangebot und die Möglichkeit, sich durch Bildung und Kultur weiter zu entwickeln. Es wurde ein breit ausgelegter Kunstbegriff in´s Parteiprogramm geschrieben (Jeder kann ein Künstler sein). Dem einfachen Arbeiter wurde, unterstützt von Egalitätstheorien, die Möglichkeit zu beruflichem und sozialem Aufstieg ermöglicht.

Heute ist es eine Tatsache, dass die Arbeiterschaft in Scharen nach rechts davon läuft und auf die dumpfesten Botschaften reflektiert, an Kultur und an Bildung schlicht nicht interessiert ist. Den deutschen Linksintellektuellen ist in den Siebziger Jahren der gewünschte Schulterschluss mit den Arbeitern auch schon nicht geglückt.

Die Gewerkschaften finden sich immer häufiger in der Rolle von nach rückwärts gewandten, rhetorisch wunderbar geschulten Reformverhinderern und Privilegienbewahrern. Funktionäre, die keine Visionen haben, sondern beinharte Machtpolitik für Ihre Klientel betreiben.
Ist da etwas schief gelaufen?

Kunstfilme im Fernsehen

Dank der vielen Fernsehsender im deutschsprachigen Fernsehen, findet immer wieder der eine oder andere Kunstfilm seinen Weg in das Fernsehprogramm.

Nur wie findet man die interessanten Filme bei so vielen Sendern?

An dieser Stelle möchte ich meinen Dank an den Film-Dienst kundtun, der einen täglichen Fernsehtipp für Cineasten bereit hält. Seit längerer Zeit rufe ich täglich diese Seite auf und finde auf diese Art und Weise die interessantesten Filme.

Schnee ist der Faschismus der Natur

Dieses Zitat von Wladimir Kaminer, dem russisch-deutschen Literaten und Russendisko-Veranstalter, habe ich in der Sendung LesArt aufgeschnappt und es hat mich lange beschäftigt.

Es ist ja ein amüsantes Gedankenspiel, der Natur faschistoide Tendenzen vorzuwerfen. Richtig funktionieren tut die Metapher meiner Meinung nach aber nicht. Ich habe mir ein paar Faschismus-Theorien angesehen, bin aber auf keinen grünen Zweig gekommen.

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen???

Der Humor von Paul Watzlawick

Paul Watzlawick versteht es wie kein Anderer, komplexe und tiefgründige Inhalte mit Humor “an den Mann zu bringen”.
Er entwickelt Hypothesen zu seiner Sichtweise des Konstruktivismus, den er mitbegründet hat und findet dafür Beispiele aus dem Alltag oder aus der Weltliteratur, die er gerne mit einem Augenzwinkern erzählt.

Er hat die Gabe, “mit feiner Klinge” witzig zu sein und hat einen literarischen Stil für seine Sachbücher entwickelt, der in einzigartiger Art und Weise philosophische Themen mit Humor verbindet.

Besonders gut ist ihm dies gelungen in dem Ratgeber “Anleitung zum Unglücklichsein”.

Er entwirft Alltagsszenen, wie zum Beispiel die von einem Mann, der seinen Schlüssel verliert, oder einem anderen Mann, der sich einen Hammer vom Nachbarn ausborgen will und darum ein riesiges Problem konstruiert. Siehe Die Geschichte mit dem Hammer

Interessant ist auch seine Interpretation der Bibelgeschichte von Frau Lot, die zurück blickt und dadurch zur Salzsäule erstarrt.

Titanic – Newsticker

Im Titanic Newsticker finden sich immer wieder Perlen. Die Satire – Witze – Fließbandproduktion gibt es mittlerweile seit 30 Jahren und hoffentlich noch weitere 30 Jahre.

Why

Ich liebe schon seit langem die Musik des brasilianischen Pianisten und Gitarristen Egberto Gismonti.

Für mich ist es unvorstellbar, wie man sowohl Klavier als auch Gitarre auf einem derart hohen technischen Niveau beherrschen kann. Auch das kompositorische Schaffen dieses Musikers beeindruckt mich. So hat mich vor allem die feine Harmonik von einigen Liedern auf der CD “Alma” zu folgendem Titel inspiriert:

Dietmar Gabl: Why

Akkordsymbole 1

Akkordsymbole sind ein wesentlicher Bestandteil eines Lead-Sheets (Sheetmusic). Es sind Buchstaben, die mit Zahlen und anderen Symbolen versehen sind und sie stehen meistens über oder unter der Melodie.

Sie bezeichnen die Bestandteile eines Akkordes, jedoch keine bestimmte Abfolge oder Zusammensetzung der Töne. Dies bezeichnet man am Klavier als “Voicing”.

Akkordsymbole lassen also – im Gegensatz zu ausnotierter Musik – dem Pianisten die Freiheit, im Zuge der Interpretation, je nach Situtation das eine oder andere Voicing am Klavier zu verwenden.

Eine ausführliche Beschreibung über Funktion und Aussehen von Akkordsymbolen in Englisch findet man hier: http://www.pianoclues.com/2008/01/11/how-to-construct-chords/

Ulli Rennert hat den richtigen Einsatz von Akkordsymbolen aus Sicht des Komponisten beschrieben: http://rennert.at/faq/unterricht

Freie Improvisation mit schwarzen Tasten

Für diese Übung sind keinerlei Vorkenntnisse oder technische Fertigkeiten vonnöten.

Spiele irgendwas, was dir gerade einfällt. Du darfst nur die schwarzen Tasten verwenden.

  • Experimentiere mit dem Haltepedal (das ist das rechte Pedal). Halte es gedrückt und schlage mehrere Tasten hintereinander an. Wenn der Klang zu dicht wird, gehe kurz weg vom Pedal und drücke es gleich wieder, nachdem alle Saiten abgedämpft sind.
  • Nimm dir einfach vor, einen schönen Klang zu erzeugen. Schließe die Augen und höre aufmerksam zu, was dein Instrument von sich gibt.
  • Versuche verschiedene Stimmungen musikalisch umzusetzen. Wie klingt Aggression, Trägheit, Quirligkeit, Lebendigkeit, Trauer, … ?
  • Probiere zu spielen, dass es wie ein Dialog klingt. So als würden sich zwei miteinander unterhalten. Der eine stellt eine Frage, der andere Antwortet, fügt etwas neues hinzu, …
  • Probiere aus, wie es klingt, wenn man mehrere schwarze Tasten gleichzeitig drückt.
  • Erkunde die verschiedenen Lagen des Klaviers. Spiele mal ganz oben, mal in der Mittellage, mal im Bassbereich

Good Morning Pat

Ich habe diesem Lied den Titel “Good Morning Pat” gegeben.
Um welchen Pat es sich dabei handelt, ist hoffentlich nicht schwer zu erraten.

Dietmar Gabl: Good Morning Pat

Per Anhalter durch die Galaxis

Heute, 20:15 Uhr Pro7

Ich freu´ mich schon auf ein Wiedersehen mit Ford Prefect, Zaphod, Trillian und dem depressiven Androiden!