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Rhythmische Fünfer-Strukturen

Dividiert man 16 durch fünf ergibt sich 3 mal 5 plus 1:

5 5 5 1
5 5 1 5
5 1 5 5
1 5 5 5

Wenn man jede 5 noch in eine 2 und eine 3 unterteilt:

3 2 3 2 3 2 1
2 3 2 3 2 3 1

3 2 3 2 1 3 2
2 3 2 3 1 2 3

3 2 1 3 2 3 2
2 3 1 2 3 2 3

1 3 2 3 2 3 2
1 2 3 2 3 2 3

Jede 3 könnte dann eine punktierte Achtel sein, jede 2 eine Achtel und jede 1 eine Sechzehntel. Je nach Tempo und rhythmischer Situation, ist aber auch jede andere Notierung möglich.

Das gleiche kann man auch mit 5:32 machen. Dann hat man 6 mal 5 und eine 2.

Die Rhythmen, die sich daraus ergeben sind sehr inspirierend. Vor allem, wenn man sie in der linken Hand zur Begleitung einsetzt und mit der rechten darüber improvisiert.

Es gibt ja ein interessantes Phänomen, das mir bei Engagements mit meiner Hochzeitsband schon des öfteren aufgefallen ist: Der musikalisch ungebildete Zuhörer steigt bei komplexen Strukturen schnell einmal aus, wenn es sich um komplizierte Harmonien oder Melodien handelt. Er kommt jedoch bei komplexen rhythmischen Strukturen gefühlsmäßig „leichter mit“, weil Rhythmus auf einer energetischen Ebene wahrgenommen wird – man könnte auch sagen mit dem Bauch und nicht mit dem Kopf.

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