Angels

Dieser Titel von Robbie Williams hat das Potential, zu einem der wenigen Welthits zu werden, die man auch noch nach Jahrzehnten kennt.

Robbie Williams ist es gelungen, die richtigen Songschreiber zu finden, die seine Musik veredeln, um ihr mit kompositorischem Können zur Unsterblichkeit zu verhelfen.

Was nützt die schönste Komposition, wenn man nicht einen Star hat, der sie bekannt macht.

Andererseits, was nützt es, wenn ein Star mehrere Hits landen kann, die aber alle nicht das Potential haben, auch noch nach Jahrzehnten gespielt zu werden.

Ist die Komposition nicht gelungen, wird eine Tanzband eher ein anderes Lied in´s Programm aufnehmen.

„Angels“ ist tatsächlich eine sehr gelungene Komposition. Der harmonische Ablauf hat mit seinen vielen Wiederholungen eine starke Struktur und mit der – bei Robbie Williams gerne verwendeten – VIIb Stufe und den Durakkorden, bei denen sich die Terz im Bass befindet, auch für einen Popsong eine etwas erweiterte Harmonik.

Interessant ist auch die ungewöhnliche Form. So hat der A Teil beim ersten Durchlauf 17 Takte, beim zweiten Durchlauf 13. Der B Teil hat 11 Takte.

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