Geschichten aus dem Wienerwald

Dieser Wiener Walzer, op.325, von Johann Strauß verbreitet Heurigenseligkeit und Wiener Gemütlichkeit wie ein schwindelhaftes Versprechen auf Glück.

Der Walzer vermittelt in derart typischer Weise diese Note der wiener Volksseele, dass der österreichisch-ungarische Schriftsteller Ödön von Horváth (1901-1938) desssen Titel als Vorlage zum gleichnamigen Stück  verwendete. Der Walzer kommt in dem Theaterstück mehrmals vor.

Das Klischee der Wiener Gemütlichkeit wird in dem Sozialdrama, das zur Zeit der katastrophalen Arbeitslosigkeit Ende der zwanziger Jahre spielt, auf grausame Weise entlarvt.

Ödön von Horváth hat sich die Atmosphäre der Gemütlichkeit, die von diesem Walzer ausgeht, zu nutze gemacht und wir tun es ihm gleich, in dem wir ihn in unser Tanzmusik – Programm aufnehmen.

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